Deutsche Oper2019-04-18T08:09:06+01:00

Deutsche Oper

Seit September 2018 kooperiert die Deutsche Oper Berlin mit dem Übergangswohnheim Rankestraße. Wir stellen unsere Zusammenarbeit auf drei Füße: Moderierte Vorstellungsbesuche im Opernhaus, ein wöchentlich angebotener Musik-Workshop im Wohnheim und transkulturelle Projekte mit Jugendlichen in der Deutschen Oper.

Ein- bis zweimal im Monat besuchen Bewohner*innen des Übergangswohnheims Rankestraße Vorstellungen der Deutschen Oper Berlin. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Kolleg*innen der Dramaturgie und Künstler*innen des Opernhauses werden Opernvorstellungen, Konzerte oder andere Formate im Haus besucht, nach der Vorstellung besteht die Chance gemeinsam über das Gesehene und Erlebte zu sprechen. Es bildete sich bereits ein fester Stamm von Besucher*innen – so dass die Besuche durch Künstler*innengespräche, Blicke hinter die Kulissen und andere Formate ergänzt werden können.

Wöchentlich bietet der Musiker und Musikpädagoge Sören Schrader in der Rankestraße einen Musikworkshop für Kinder und ihre Eltern an. Unterstützt von wechselnden Musiker*innen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin werden gemeinsam Lieder geprobt und einstudiert. Die Ergebnisse wurden z.B. bei der Weihnachtsfeier in der Unterkunft den anderen Bewohnern und Gästen gezeigt. Ab Frühjahr 2019 soll dieses Angebot weitergehen und als Workshop-Reihe sowohl in der Unterkunft als auch im Opernhaus stattfinden.

Zu den regulären Ferienprogrammen und Freizeitprojekten der Jungen Deutschen Oper gehören u.a. auch die transkulturellen partizipativen Projekte der Jungen Deutschen Oper, die mit NEULAND 2016 begannen und mit WAS ICH SCHON IMMER SAGEN WOLLTE 2017 und DER SCHREI DES PFAUEN IN DER NACHT 2018 fortgesetzt wurde. In den Winterferien 2019 kamen über 40 jugendliche Musiker und Musikinteressierte in der Tischlerei zusammen, erarbeiteten ihre eigene Musik, wurden dabei von Musiker*innen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln unterstützt und zeigten am Ende alles im Mini-Festival COMMON SOUND. Kategorien wie Geflüchteter oder Berlinerin, ob mit deutscher oder arabischer Muttersprache, spielten keine Rolle mehr – die jungen Menschen begegneten sich in ihrer Musik, in selbst gegründeten Bands und Jamsessions.

In Kooperation mit dem Übergangswohnheim Rankestraße.

Junge Deutsche Oper Webseite

  • Junge Deutsche Oper: Foto © Stephan Bögel
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