Haus der Kulturen der Welt – Haus Leo

Eine Zusammenarbeit des HKW mit Bewohner*innen von Haus Leo/Moabit

 
Civil Society 4.0 – Refugees and Digital Self-Organization
Self-organization has been fundamental for thousands of refugees arriving in Germany. Digital tools are essential to keep self-organization going. What needs to be done today? What are the challenges to be solved? The project brings together refugees, volunteers, activists, digital developers, theorists and artists to develop strategies and reflect critically on the current situation, in order to discuss problems and identify solutions, to analyze and visualize what’s missing. Working groups with experts from different fields develop instruments for action. Learning Workshops transmit know-how of digital technologies and empowerment.

„Civil Society 4.0 – Refugees and Digital Self Organization“ ist Teil des HKW-Projektes 100 Years of Now.
 In Kooperation mit Asyl-in.de, Chaos Computer Club Berlin e. V., Refugee Hackathon, Maptime Berlin, metroZones, Migration Hub, Refugee Emancipation e. V., reboot.fm, We Are Born Free! Empowerment Radio

Invitation: 160203_Civil_Society_Postkarte_A6_PRESS_ly Link

Arriving in Berlin
Geflüchtete Menschen kartieren ihr Berlin: Der afghanische Stadtplaner Hamidullah Ehrari, der syrische Kaufmann Alhadi Aldebs, der afghanische Übersetzer Mohammad Yari und der iranische Biotechnologe Farhad Ramazanali sind Bewohner des Hauses Leo. Mit den Methoden kritischer Geografie sammeln sie die Informationen, die für Zufluchtsuchende relevant sind. Die Ergebnisse lassen sich auf Smartphones aufrufen und geben Einblick in die Erfahrungen, die neu in die Stadt Kommende machen.

http://arriving-in-berlin.de/project/

Projektleitung:
Silvia Fehrmann – Bereichsleiterin Kulturelle Bildung und Kommunikation
Leila Haghighat, Maria Fountoukis – Programmkoordinatorinnen Kulturelle Bildung
Daniel Manthey – Leiter Haus Leo
Ralf Rebmann – Workshop- und Redaktionsleiter “Arriving in Berlin” 

Partner*innen:
Hamidullah Ehrari
Mohammad Yari
Farhad Ramazanali

Die geflüchteten Menschen sind aktuell im Haus Leo in Moabit untergebracht. Insgesamt leben dort ca. 50 Erwachsene und 25 Kinder und Jugendliche aus Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Irak, Serbien, Syrien, und Tschetschenien. Sie besitzen überwiegend eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Duldung.

Das Haus der Kulturen der Welt ist ein Ort für die internationalen zeitgenössischen Künste und ein Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskurse. Präsentiert werden Produktionen aus aller Welt unter besonderer Berücksichtigung nichteuropäischer Kulturen und Gesellschaften. Bildende Kunst, Musik, Literatur, darstellende Künste, Film, wissenschaftliche Diskurse und digitale Medien werden zu einem in Europa einzigartigen interdisziplinären Programm verknüpft.