Workshop #2: Idee und Dreh

 

Zum ersten Drehworkshop am 20. und 21. Februar ging es in die Räume der Kinemathek, wo der zukünftige medienpädagogische Raum, das “Studio”, genutzt werden konnte. Treffpunkt war neun Uhr in der Unterkunft und mit kleiner Verzögerung wurde die Fahrt zum Potsdamer Platz bei nass-kaltem und stürmischem Wetter zum ersten Abenteuer des Workshops. Endlich angekommen in der Kinemathek, stürmten die Teilnehmenden mit Spannung und Vorfreude in das Studio, schauten sich um und begrüßten das restliche Team. Kameras und Set waren schon aufgebaut und versprachen Einiges.

Zum Start wurden zunächst einige Aufnahmen der ersten beiden Tage gesichtet. Die Jugendlichen waren begeistert und wollten sofort wieder vor und hinter die Kamera springen. Aber bevor es mit dem Dreh losgehen konnte, stand die Storyboardentwicklung auf dem Plan. Meist ein mühsamer Prozess, der viel Ruhe, Konzentration und Geduld verlangt. Doch für eine_n Filmemacher_in ein unverzichtbarer Arbeitsschritt.

Die Ungeduld stieg und endlich konnte es mit dem Dreh losgehen. Im freien Prozess wurden die unterschiedlichsten Szenen entworfen, geprobt und gedreht. Die Besetzungen wechselten, so dass jede_r ihren/seinen Teil beitragen und das Teamgefühl wachsen konnte. Ein besonderer Moment ergab sich, als drei Teilnehmer_innen ihre Talente vor der Kamera spontan zu einer gemeinsamen Performance zusammenbrachten. Ein Sänger, ein Trommler und ein Beatboxer, die sich vor der Kamera aufeinander einstellten, auf sich achteten und zu einem gemeinsamen Rhythmus fanden.

Nach Abschluss der beiden Drehtage waren jede Menge Aufnahmen im Kasten und ein erschöpftes, aber zufriedenes Team auf dem Heimweg nach Weißensee.

Fotos: Antje Materna